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Ein Schwarz senkt sich auf meine Haut und verweilt dort. Es ist aus weltentfernten Träumen, ohne Erscheinung und verschwiegen wie nur der Tod. Doch es ringt mir keine Furcht ab. Nein, ich frage sogar einfühlsam: Du hier? So ganz alleine? Kein Rühren. Ich nehme einen Finger und tauche ihn in den Tropfen, will ihn verschmieren. Keine Feuchtigkeit bleibt zurück, er hat zu meinem Finger hinübergewechselt mit der Beugsamkeit von Stahl. Er sieht mich an. Ein kaltes Kribbeln durchzieht mein Rückenmark. Angewidert starre ich zurück. Ein zweiter Tropfen erreicht meine Haut. In der dunkelsten Nacht erdacht, mit dem letztem Gedanken Fall. Ehe ich ausatmen kann, durchdringt ein dritter den Himmel und stürzt zu Boden wie ein Stein. Alleine macht der Tropfen mit leiser Bemerkung. Dann ein vierter, ein fünfter. Alleine machen sie aus ihren reglosen Seelen heraus und bösester Hohn gelangt an meine Ohren. Alleine spottet es mir entgegen. Regen zieht über mich her, bald ein Gewitter und diese Stimmen, diese Stimmen in der Luft. Ein Spottgelächter. Ein Gesang der Verachtung. Alleine. Alleine. Alleine. Alleine. Ich renne durch das Land, schreie zuerst und weine dann, aber zu schrill sind diese Versuche. Diese Wesen sind zu leise.
3.7.08 14:02
 


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