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Der Regen trommelt gegen meine Fenster, in einem unablässigen Stakkato. Zusammen mit der Musik, die ich soeben höre, wirkt er fast wie ein Backround, welcher dem Lied zusätzliche Trostlosigkeit verleihen soll. Somit hat das Lied noch mehr Energie, die es aus meiner Grundstimmung bezieht. Komisch, wie man sich manchmal regelrecht wünscht, Melancholie zu empfinden. Zuerst einmal bedeutet einem ein Lied nichts, man hört es, kann einschätzen, ob es nach seinem Geschmack ist, aber nichts weiter. Doch dann, nach zwei, drei Mal hören, sofern man sich angesprochen fühlt, entwickeln sich Emotionen. So kann es passieren, dass man das Lied plötzlich nur noch aus einem Grunde hört: man möchte etwas, das man in sich verborgen hält, nach aus dringen lassen. Anstatt jedoch sich selbst zu offenbaren, lässt man ein Lied in sich hinein, lässt es seine Seele ausspülen und fühlt mit Befriedigung, wie es einen Teil des Schmerzes fortreißt und ihn außerhalb seelischer Zuflucht in akustische Schönheit presst, die Schmerz in seiner rohen Form nicht besitzt.

 

15.8.06 17:24
 


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