Hallo
  Startseite
    über mich
    sinnfreies gelaber der ganz üblen sorte
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
   
    anibeutel

    may-laura
    - mehr Freunde



http://myblog.de/idhsihuhsd

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

 

Summa Summarum

Visionen wie gekippte Fenster
Frisch gebundene Krawatten
Eckenlose Räume, Präsens,
Klammernde Umarmungen.

Das Bild von Medaillen.
Tonnenschwer. Wie unwendbare Kreise
Strengster Vollkommenheit.
Milliardenfach.

Summa Summarum:
Dunkles, dämmerhaftes Grau.
Schwarz. Keine Nachsicht.
Keine Illusionen. Nirgendwo.

Wälzende, werkelnde Träume
Erwachen eines Kindes.
Ich glaube nicht, dass Licht und Dunkel
Sich jemals berührt haben.

24.1.14 16:45


Werbung


 

Wir lachten und lachten
Wir waren so glücklich
Ich küsste voll Tränen
Dein warmes Gesicht.

Dann bekam ich Angst
Ich fragte: Warum lachen wir
Und sind glücklich,
Sind wir tot?

Wir sahen uns um
Und wussten:
Wir sind im Paradies
Ja, wir sind tot.

6.1.14 15:55


Wieder der Wald

Über dem großen Staub
Stehen tatenlose Zeugen
Einer schwindenden Kindheit
In ewigem Braun.

Dieselben Wurzeln.
Dieselben Stämme.
Dieselben Äste.
Eines ist hölzern. 

20.12.13 12:28


 

Das Glühen wird Asche,
Die Asche Beton.
Dein Wimpernschlag
Fegt wie eine Abrissbirne
Über das Grab. In meinen Händen
Verrotten die Blumen.

Erinnerst du dich?
Wie wir alles teilten
Und selbst der größte Schmerz
Keine Primzahl war?

13.12.13 21:19


Gedicht über eine Glühlampe

Man sieht Entsetzen.
Über dem Sockel
Unter der Koppel
Hängt ein Fetzen
Er brennt
Er brennt nicht
Und nur das: Erwachen
 - und Licht
Sind die Sachen,
Die er kennt.

Doch fremde, kalte Stoffe sprechen
Laut und wirr zu seinem Geist
Weil sich in ihm fast alles beißt
Und alles will in ihm zerbrechen.

Doch jede Fehlerquellensichtung
Ist riskant und wird umringt
Achtsam, dass ein Anstoß dringt
Durch die Wahrscheinlichkeitsverdichtung.

Und das ist, was die Lampe spürt
Ketten, um den Hals geschnürt
Ständig wird ihr kalt und heiß
Und kein Mensch, der davon weiß:

Die geflickte Entität
Ist, - blind bezeichnet als Gerät -
Bei allem, was man auf sie lädt
Auch immer das: Monstrosität.

30.9.13 16:32


Trotz allen Schlachten, die fair waren
Und allen Kämpfen, die schwer waren
Für ein kostenloses Stück
Schuldbewusstes Glück.

Trotz allem Verlegen
Von Nahrung und Nägeln
Für Waffen zum Wetzen
An harmlosen Plätzen.

Trotz allem Berauben
Von Stunden und Tagen
Die ausreichend sagen
Für wirklichen Glauben.

Trotz allem Versagen
Herauszuragen
Und allem Gedränge
Um wackelnde Ränge
Trotz allen Gedanken
Um Lügen, die wanken
Und allem Bestreben
Mit Nachhall zu leben  
Trotz allem Echten
Allem Schlechten.

Trotz aller Sehnsucht, die mich beschleicht
- fühl ich mich unendlich,
Unfassbar leicht.
7.4.13 16:28


Sie gehen runter, ein Snickers essend:
Beine, Arme, Rumpf und Mund.
Ich klettre höher - Türme messend.
Auf Wolken ihr Ausguck,
Auf Sinnen ihr Grund.

Ich wollte längst wach sein.
Das Dickicht verlassen
Die Dornen abhacken
Mit Glattem verwachsen
Was ist passiert?
Es sollte längst Tag sein.

Ich bin ein Schrat
Und jeder Winkel
Jeder Schatten
Jedes Loch ist Heimat.

29.3.13 16:35


 

Ich sehe:
Die Brücken brechen.
Die Nebel fallen.
Den Fluss verebben.
Ich stehe
Nackt und leer
Und ohne Narbe da.
Es schmerzt nicht.
Es sticht mehr.
Es ist rar.

Ich gehör nicht zur Schwerkraft.
Da ist nur ihr Kuss
Hin und wieder
Ohne Haft
- weil sie mich küssen muss.
Das sind Momente
So drückend schwer wie
Kontinente.

Ich will mich größer machen
Und die Erde klein
Oder im Mond sein
Und über die Schwerkraft lachen.

Ich will
Bewusstsein
Frieden
Ketten zerfallend zu Staub.
Ich zähle Wünsche ab
Und bin wieder taub.
 

2.3.13 20:29


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung